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Kirchen & Kapellen

Kirchen und Kapellen der Gemeinde

Fünf Kirchen und eine kleine Kapelle gibt es im Gemeindegebiet von Georgensgmünd.

St. Georg – Georgensgmünd

Der achteckige Turm der evangelischen St. Georg-Kirche ist mit seinen grünglasierten Ziegeln das weithin sichtbare Wahrzeichen des Orts. Der Heilige gab dem Ort auch seinen Namen.

Die heutige Kirche wurde 1757/58 von dem Ansbacher Landbaumeister Johann David Steingruber (1702–1787) an Stelle einer alten romanischen Kirche errichtet. Die Bauweise entspricht ganz dem Typus der Markgrafenkirche: schlicht, nüchtern, in weiß, mattem Blau und Grau gehalten und unter weitgehendem Verzicht auf Schmuck und Ornamenten. Die Architektur soll dem Wort zur Geltung verhelfen: Emporen schaffen Raum für die Gemeinde und die Kanzel steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

St. Wunibald – Georgensgmünd

Im Gemeindegebiet gab es lange Zeit nur evangelische Christen und Juden. Doch seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stieg der Anteil der Katholiken kontinuierlich, so dass 1907 ein katholischer Kirchenbau-Verein gegründet wurde. Im Mai 1932 fand die Einweihung der neubarocken Kirche statt, die dem Heiligen Wunibald geweiht war. 1950 standen im Gemeindegebiet den 2.135 Protestanten fast 900 Angehörige der römisch-katholischen Kirche gegenüber. Sankt Wunibald war längst zu klein geworden. So wurde die gerade mal dreißig Jahre alte Kirche abgerissen und im Dezember 1966 eine neue Kirche eingeweiht, die statt 120 nun 450 Gläubigen Platz bietet.

Die neue Kirche, vom Petersgmünder Architekten Wolfgang Gsaenger geplant, setzt mit ihrem spitzen Turm einen weithin sichtbaren Akzent.

St. Peter – Petersgmünd

Der erste schriftliche Hinweis auf das Gotteshaus in Petersgmünd, das vermutlich auf dem Platz eines Vorgängerbaus errichtet worden war, stammt aus dem Jahr 1475. Die Petersgmünder Gemeinde wird bis heute vom Georgensgmünder Pfarrer als Filiale mitversorgt.

St. Peter ist ebenso wie St. Georg eine typische barocke Markgrafenkirche mit Kanzelaltar und Emporen und ein Werk Johann David Steingrubers. 1738 setzte man den Kirchturm wieder instand und erhöhte ihn um ein Stockwerk. Die heutige Innenausstattung stammt weitgehend aus dieser Zeit.

St. Oswald – Mäbenberg

Im Ortsteil Mäbenberg steht das Kirchlein St. Oswald. Als es 1489 erbaut wurde, bestand der Ort aus nur sechs Höfen. Im Chorraum des Kirchenturms befindet sich des "Kaiseraltar", ein spätgotischer Schnitzaltar, der um 1500 gefertigt wurde. Sehenswert ist auch das becherförmige Taufbecken im Kirchenschiff aus dem Jahr 1694.

Heute kommt an jedem zweiten Sonntag im Monat der Rittersbacher Pfarrer und predigt in St. Oswald.

Marienkirche – Rittersbach

Der Bau der Kirche in Rittersbach geht auf das Jahr 1441 zurück. Im Stiftungsbrief werden neben der Jungfrau Maria als Kirchenpatronin, drei weitere Heilige genannt: Der Pestheilige Sebastian, der heilige Leonhard, der Schutzpatron des Viehs und der heilige Sebald, der Patron der Rittersbacher Grundherren aus Nürnberg.Besonders der heilige Sebastian zog zahlreiche Pilger an. So wurde Rittersbach bis zur Einführung der Reformation zum Wallfahrtsort. 1715 und 1785 wurde die spägotische Kirche eingeweiht.

Als sie 1886 schließlich zu klein geworden war, trug man das alte Kirchenschiff ab und baute es unter Verwendung der alten Steine wieder größer auf. Auch die Inneneinrichtung im neugotischen Stil stammt aus der Zeit.

Ecce-Homo-Kapelle – Obermauk

Die kleine katholische Kapelle "Ecce Homo" in Obermauk steht als kostbares Relikt für die Frömmigkeit der Dorfbewohner. Sie wurde im 18. Jahrhundert vom Ehepaar Maria und Johann Adam errichtet und dient noch heute dem Andenken an den markgräflichen Wildmeister Matthias Rummel, der 1707 bei der Verfolgung ungarischer Husaren und Pferdediebe von den Fliehenden erschossen wurde. Der schlichte Innenraum mit einer Darstellung des Schmerzensmanns, einer Kreuzigungsszene und wenigen Sitzplätzen lädt zur Einkehr ein. 1842 erhielt das winzige Gotteshaus einen Dachreiter mit Glocke, um die Gläubigen zum Gebet zu rufen.

Die Besitzer des Hofes, auf deren Grund die Kapelle steht, kümmern sich liebevoll um das kleine Denkmal.