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Leistungen

Verwaltungsservice Bayern

Feuerwehrschulen, Durchführung von Aus- und Fortbildungen

Zu den Aufgaben der Feuerwehrschulen zählen insbesondere die Aus- und Fortbildung der bayerischen Feuerwehren im Brandschutz und im technischen Hilfsdienst sowie die Aus- und Fortbildung von Führungskräften und besonderen Aufgabenträgern im Bereich Katastrophenschutz und ABC-Einsatz.

Beschreibung

Die Staatlichen Feuerwehrschulen (Geretsried, Regensburg, Würzburg) haben insbesondere Feuerwehrdienstleistende der Freiwilligen Feuerwehren, Pflichtfeuerwehren und Werkfeuerwehren sowie besondere Führungsdienstgrade im Brandschutz und im technischen Hilfsdienst auszubilden, soweit eine Ausbildung am Standort nicht möglich ist oder nicht ausreicht.

Die Ausbildung zu Disponenten einer integrierten Leitstelle in Bayern wird an der Staatlichen Feuerwehrschule in Geretsried durchgeführt.

Außerdem gehört zu den Aufgaben der Feuerwehrschulen die

  • Erstellung von Merkblättern und Ausbildungsunterlagen bzw. Mitwirkung bei deren Ausarbeitung
  • Mitarbeit in regionalen und überregionalen Arbeitskreisen
  • Stellungnahmen zu Vorschriftenentwürfen aller Art
  • Mitwirkung bei der Erprobung von Ausrüstungs- und Ausstattungsgegenständen

Voraussetzungen

  • Zu den Lehrgängen der Feuerwehrschulen kann nur zugelassen werden, wer mindestens 18 Jahre alt ist (vgl. Nr. 6.5.1 VollzBekBayFwG).
  • Die jeweiligen Zulassungsvoraussetzungen für die Lehrgänge werden im Lehrgangskatalog aufgeführt und sind zu beachten (siehe auch Link "Lehrgangskatalog der Staatlichen Feuerwehrschulen" unter "Weiterführende Links").

Verfahrensablauf

Bedarfsermittlung und Anmeldeverfahren
  • Aus den Bedarfsmeldungen der Landkreise und kreisfreien Städte, die von den Fachberatern für Brand- und Katastrophenschutz bei den Regierungen gesammelt werden, erstellen die Feuerwehrschulen ihre Lehrgangsplanung. Den Fachberatern wird nach einem Schlüssel, in dessen Berechnung die Zahl der Feuerwehren, die Zahl der Einsatzkräfte und der aktuelle Bedarf einfließen, ein Kontingent an Lehrgangsplätzen zugewiesen.
  • Die Fachberater für Brand- und Katastrophenschutz der Regierungen weisen den Landkreisen und kreisfreien Städten die Lehrgangsplätze zu.
  • Die Kreis-/Stadtbrandräte (KBR/SBR) verteilen die Lehrgangsplätze im Feuerwehrbereich entsprechend den Erfordernissen in ihrem Bereich.
  • Die Kommandanten senden rechtzeitig (spätestens 3 Monate vor Lehrgangsbeginn) die Lehrgangsanmeldung im Einvernehmen mit den Gemeinden über den KBR/SBR an den zuständigen Fachberater für Brand- und Katastrophenschutz der Regierung.
  • Die zuständigen Fachberater für Brand- und Katastrophenschutz der Regierungen laden rechtzeitig (etwa 2 Monate vor Lehrgangsbeginn) die Lehrgangsteilnehmer ein.
  • Die Teilnehmer melden umgehend an den Fachberater für Brand- und Katastrophenschutz der Regierungen, ob sie zu dem vorgesehenen Termin zum Lehrgang erscheinen oder aus zwingenden Gründen nicht teilnehmen können. Geht die Rückantwort nicht spätestens innerhalb einer Woche ein, ist die Einladung ungültig und der Lehrgangsplatz wird anderweitig vergeben.

Kosten

  • Angehörige von Freiwilligen Feuerwehren, Berufsfeuerwehren und Pflichtfeuerwehren sowie die besonderen Führungsdienstgrade nach Art. 19 BayFwG erhalten während der Teilnahme an den Lehrgängen der Landesfeuerwehrschulen unentgeltliche Verpflegung und Unterkunft.
  • Nehmen Angehörige von Werkfeuerwehren an den Lehrgängen teil, wird eine Lehrgangsgebühr erhoben und die Verpflegung und Unterkunft berechnet. Verdienstausfall und Reisekosten gehen zu Lasten des entsendenden Betriebes.
  • Notwendige und nachgewiesene Fahrtkosten von Angehörigen Freiwilliger Feuerwehren und Pflichtfeuerwehren sowie der besonderen Führungsdienstgraden nach Art. 19 BayFwG werden erstattet. Für Strecken, die mit regelmäßig verkehrenden Beförderungsmitteln zurückgelegt worden sind, werden die notwendigen und nachgewiesenen Fahrtkosten bis zu den Kosten der zweiten Klasse einschließlich der Auslagen für Zu- und Abgang mit regelmäßig verkehrenden Beförderungsmitteln erstattet. Für Strecken, die mit privaten Fahrzeugen zurückgelegt werden, wird den Lehrgangsteilnehmern im Sinnen von Satz 1 eine Wegstreckenentschädigung je Kilometer zurückgelegter Wegstrecke gewährt. Sind anderer Lehrgangsteilnehmer mitgenommen worden, so kann für die mitgenommenen Lehrgangsteilnehmer eine Mitnahmeentschädigung je Kilometer geltend gemacht werden. Mitgenommene Lehrgangsteilnehmer selbst haben keinen Anspruch auf Wegstreckenentschädigung. Reisen Lehrgangsteilnehmer im Sinne von Satz 1 mit einem Dienstfahrzeug an, wird auf Antrag dem Träger der jeweiligen Dienststelle die Wegstreckenentschädigung erstattet. Die Höhe der Wegstreckenentschädigung richtet sich nach den Regelungen im Bayer. Reisekostengesetz. Taxikosten werden nicht erstattet.
  • Für die Teilnahme an Ausbildungsveranstaltungen haben Arbeitnehmer einen Anspruch auf Freistellung unter Fortzahlung des Arbeitsentgeltes einschließlich Nebenleistungen und Zulagen. Der private Arbeitgeber kann hierfür Erstattungsansprüche gegenüber der entsendenden Gemeinde geltend machen.
    Beruflich selbständige Feuerwehrangehörige erhalten nach Maßgabe des bayerischen Feuerwehrgesetzes Ersatz für den entstandenen Verdienstausfall.
    Für Teilnehmer an EDV- und KatS-Lehrgängen gelten besondere Regelungen.

Rechtsgrundlagen

Weiterführende Links

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Zuständiges Amt

Staatliche Feuerwehrschule Würzburg
Weißenburgstr. 60
97082 Würzburg
+49 (0)931 4102-0
+49 (0)931 4102-200
Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr (siehe BayernPortal)
Stand: 14.09.2017