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Leistungen

Verwaltungsservice Bayern

Seniorengenossenschaften, Beantragung einer Förderung

In "Seniorengenossenschaften“ wird bürgerschaftliches Engagement in genossenschaftlicher Form der Hilfe auf Gegenseitigkeit gelebt. Sie bieten ergänzend zu vorhandenen Diensten Leistungen an, die nicht oder nicht ausreichend vorhanden sind. Der Aufbau von Seniorengenossenschaften wird vom Freistaat Bayern unterstützt.

Beschreibung

Zweck

Gerade in Zeiten demografischer und struktureller Veränderungen ist es wichtig, neue Formen der gesellschaftlichen Teilhabe und des Miteinanders älterer Menschen aktiv zu unterstützen.

Die Mitglieder der "Seniorengenossenschaften" helfen sich gegenseitig und können für ihren Einsatz ein entsprechendes Entgelt ausgezahlt bekommen oder sich entsprechende Zeit gutschreiben lassen, um diese später, wenn sie selbst einmal Hilfe benötigen, wiederum in Form von Diensten in Anspruch nehmen zu können.

Gegenstand

Im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel wird auf Antrag der Aufbau von Seniorengenossenschaften unterstützt.

Zuwendungsempfänger

Zuwendungsempfänger sind Initiatoren von Seniorengenossenschaften.

Zuwendungsfähige Kosten

  • Personalausgaben für eine Koordinationskraft für den Aufbau
  • Sachausgaben für Öffentlichkeitsarbeit und erforderliche Ausstattungsgegenstände, z. B. Büromöbel, Kommunikationsmittel, Miete.

Art und Höhe

  • Die Förderung wird als Anteilsfinanzierung im Rahmen einer Projektförderung bewilligt.
  • Derzeit wird die Gründungsphase der entstehenden „Seniorengenossenschaften" mit maximal bis zu 30.000 Euro je Projekt gefördert.
  • Der Bewilligungszeitraum beträgt maximal drei Jahre.

Die Zuwendung beträgt jedoch höchstens 90 % der erforderlichen tatsächlichen Ausgaben, d.h. bei jeder Projektförderung sind mind. 10 % Eigenmittel (10 % der beantragten Gesamtausgaben) einzubringen. 

Voraussetzungen

Im Rahmen der Bayerischen Haushaltsordnung können grundsätzlich nur Projekte gefördert werden, die noch nicht begonnen haben. D.h., es dürfen noch keine Verträge für die zu fördernden Leistungen abgeschlossen worden sein.

Verfahrensablauf

  • Der Antrag ist vollständig und schriftlich beim Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Referat III 2, unter Verwendung der dort erhältlichen Vordrucke einzureichen. Der Antrag muss unterschrieben sein.
  • Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration entscheidet grundsätzlich über die Förderfähigkeit der Konzeption. Zur Abwicklung des Förderverfahrens werden die Anträge an das Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) in Bayreuth weitergeleitet. Das ZBFS entscheidet über den Antrag nach Abschluss der haushaltsrechtlichen Prüfung.

Hinweise

Ziel soll es sein, dass das Projekt nach Auslaufen der Förderung aus sonstigen Mittel, die der Träger aufbringt, fortgeführt wird.

Fristen

keine

Bearbeitungsdauer

Nach Eingang der vollständigen Antragsunterlagen erfolgt die inhaltliche Prüfung des Konzeptes. Anschließend erfolgt zeitnah die haushaltsrechtliche Prüfung und Entscheidung.

Erforderliche Unterlagen

  • Konzept
    • Zielsetzung
    • Zielgruppe
    • Einzugsbereich
    • Rechtsform
    • Versicherungsschutz, Treuhandkonto, Ausfallbürgschaft
    • Leistungskatalog
    • Abrechnungssystem (Mitgliedsbeitrag, Verrechnungsmodalitäten)
    • Kosten- und Finanzierungsplan

Kosten

keine

Rechtsbehelf

verwaltungsgerichtliche Klage

Weiterführende Links

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Zuständiges Amt

Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration
Winzererstr. 9
80797 München
+49 (0)89 1261-01
+49 (0)89 1261-1122
Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration (siehe BayernPortal)
Stand: 16.10.2017