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Autor: Nina Schuster
Artikel vom 04.09.2014

Ein Jahr "Bürger helfen Bürgern"

Projekt "Bürger helfen Bürgern" – Seniorenbeirat freut sich über ein erfolgreiches erstes Jahr

"Bürger helfen Bürgern" war das erste Projekt, als sich am 18. Juni 2013 der Seniorenbeirat Georgensgmünd gründete. Es stand von Anfang an unter einem guten Stern, denn es fanden sich auf Anhieb ein Vorstand und viele Interessierte, die sich auf vielerlei Weisen für die ältere Generation einbringen wollten. Unterstützt von der Gemeinde, unter deren Dach die Seniorenvertretung arbeitet, brachten alle ihre berufliche und soziale Kompetenz ein. Inzwischen haben sich die Arbeitskreise Wohnen und Soziales, Verkehr und Sicherheit sowie Kultur und Bildung gegründet.  Veranstaltungen wie der Impulstag, der Erzählnachmittag oder eine Lesung des Kultur- Arbeitskreises in der Bücherei fanden großen Anklang. Der Beirat beteiligte sich mit einem Workshop am Seniorenpolitischen Konzept des Landkreises und die Vorsitzende Elisabeth Rößler absolvierte eine mehrtägige Ausbildung zur seniorTrainerin.  Sie nimmt außerdem an den Gemeinderatssitzungen teil und reichte in diesem Rahmen auch schon Anträge auf Verkehrsverbesserungen ein.

Im August 2013 nahm das Projekt "Bürger helfen Bürgern" seine Arbeit auf. Eine komfortable Situation nannte schon der Georgensgmünder Bürgermeister Ben Schwarz bei der Gründungsversammlung den Vorschlag des Gmünder Neubürgers Heinz Kraus, den bürgerschaftlichen Hilfsdienst auf den Weg zu bringen und zu betreuen. Da er ursprünglich eher allgemein konzipiert war, bedurfte es nur weniger Änderungen, um ihn seniorengerecht umzugestalten. Aber letztendlich kommt er allen Generationen zugute. Das Prinzip ist einfach: Die Bürgerhilfe ist ein kostenloser sozialer Hilfsdienst, der von jedem Bürger, der wegen Alter, Krankheit, Behinderung oder einer Notlage auf aktive haushaltsnahe Hilfe Dritter angewiesen ist, in Anspruch genommen werden kann. Dies gilt, sofern die erforderliche Hilfe nicht aus der Nachbarschaft, oder dem Verwandten- und Freundeskreis erbracht werden kann. Auf der anderen Seite gibt es viele Menschen in der Gemeinde, die etwas Zeit haben und gerne ihr Wissen, Können, handwerkliche Fähigkeiten oder einfach nur ihre Hilfsbereitschaft für andere einsetzen möchten.  Es wird sorgfältig darauf geachtet, keine Konkurrenz zu gewerblichen Dienstleistern oder Firmen aufzubauen. Meldebogen und Infoblätter mussten entwickelt und verteilt werden und die neuesten Informationen werden regelmäßig in der Tagespresse und der Gmünder Rundschau veröffentlicht.

Nach einem Jahr weist die Bilanz des Hilfsprojekts für 2013 bereits eine respektable Akzeptanz auf: In 157 Arbeitsstunden wurden 36 Angebote allgemeiner Art in Anspruch genommen, unter das Stichwort Büro entfallen zehn Leistungen, den Löwenanteil nimmt die Rubrik Familie und Haushalt ein. Hier wurde 87 Mal Hilfe geleistet. Als Renner erwies sich der begleitete Einkauf für  ältere Menschen, die gerne wieder einmal selbst das Einkaufserlebnis genießen wollen, aber auch Vorlesen oder Spaziergänge sind sehr beliebt. Projektleiter und Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Bürgerhilfe ist Heinz Kraus, der gerne Auskunft gibt und sich über neue Meldungen freut. Er ist unter der Telefonnummer 09172/4 85 03 73 zu erreichen.

Informationen, Meldebögen usw. gibt es auch im Internet auf der Gemeindehomepage unter Leben in Gmünd/Senioren&Seniorenbeirat.