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Dr.-Mehler-Halle

Dr.-Mehler-Halle

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war der Hopfenanbau in sämtlichen Georgensgmünder Ortsteilen dominierend. Er brachte einen bescheidenen Wohlstand in die Dörfer, der sich nicht zuletzt in der regen Bautätigkeit dieser Zeit bemerkbar machte.

Auch die heutige Dr.-Mehler-Halle, die nach ihrem Vorbesitzer bis vor kurzem "Schretzmeier-Halle" hieß, stammt aus dieser Zeit. In ihr wurde früher der Hopfen gewogen, gesiegelt und verpackt.

Inzwischen sind die Anbauflächen für Hopfen stark zurückgegangen. Schon bald nach dem Krieg setze eine Entwicklung ein, die den Hopfenanbau insgesamt schwieriger machte. Obwohl der Hopfen der Region wegen seiner hohen Qualität sehr gefragt war und nach dem Krieg einige Saazer Hopfenhändler in Georgensgmünd neue Firmen gründeten, führte der Preisverfall durch die ausländische Konkurrenz dazu, dass viele Landwirte den Anbau dieser Sonderkultur wegen mangelder Rentabilität einstellen oder deutlich verringern musste.

Heute sind die Anbauflächen auf ein Bruchteil der damaligen Hopfengärten geschrumpft. Und noch immer gehen die Hopfenflächen jährlich um ca. 35 Hektar, d. h. etwa um 5 % zurück.

Die Gemeinde erwarb die Halle von dem damaligen Regierungsrat Dr. Johann Schretzmeier. Nach dem Kauf wurde das Gebäude bis zum Beginn der Umbauten und Sanierung als Hopfenlager genutzt.

Die heutige Nutzung der Dr.-Mehler-Halle:

Neben der schulischen Nutzung (u. a. für die Mittagsbetreuung) dient die ehemalige Hopfenhalle als Zentrum für Kulturveranstaltungen und wird von lokalen Vereinen genutzt.

Kontaktmöglichkeiten

Dr.-Mehler-Halle
Wiesenstraße 11
91166 Georgensgmünd

Ansprechpartnerin: Eva Haberkern
Gemeinde Georgensgmünd
Bahnhofstraße 4
91166 Georgensgmünd
09172 703-72
E-Mail schreiben