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St. Georg

Mit ihrem grünglasierten, achteckigen Turm erhebt sich St. Georg als weithin sichtbares Wahrzeichen über den Ort, dem die Kirche auch ihren Namen gab. Erste Belege für kirchliches Leben in Georgensgmünd stammen aus dem 14. Jahrhundert. Die heutige Kirche wurde 1757/58 von dem Ansbacher Hofbaumeister Johann David Steingruber (1702-1787) an Stelle einer alten romanischen Kirche errichtet. Die Art der Bauweise entspricht ganz dem Typus der Markgrafenkirche: schlicht, nüchtern, in Weiß, mattem Blau und Grau gehalten und unter weitgehendem Verzicht auf Schmuck und Ornamenten. Die Architektur soll dem Wort zur Geltung verhelfen: Emporen schaffen Raum für die möglichst vollzählig versammelte Gemeinde und die Kanzel steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.
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