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St. Wunibald

In Gemeindegebiet gab es lange Zeit nur evangelische Christen. Noch 1837 lebten lediglich einige wenige katholische Familien in Georgensgmünd, Untersteinbach und auf der Hämmerleinsmühle. Doch seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stieg der Anteil der Katholiken kontinuierlich, so dass 1907 ein Katholischer Kirchenbau-Verein gegründet wurde. Im Mai 1932 fand die Einweihung der neubarocken Kirche statt, als deren Patron man den Eichstätter Bistumsheiligen Wunibald wählte. Doch schon 1950 standen im Gemeindegebiet den 2135 Protestanten fast 900 Angehörige der römisch-katholischen Kirche gegenüber und Sankt Wunibald war längst zu klein geworden für die vielen nach dem Krieg zugezogenen katholischen Christen. So wurde die gerade mal dreißig Jahre alte Kirche abgerissen und im Dezember 1966 eine neue Kirche St. Wunibald eingeweiht, die statt 120 nun 450 Gläubigen Platz bietet. Die neue Kirche, vom Petersgmünder Architekten Wolfgang Gsaenger geplant, setzt mit seinem modernen spitzen Turm einen weithin sichtbaren Akzent.
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