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1304
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erste urkundliche Erwähnung des "villula Gmündt": Dem Dekan Marquardt von Ulrich, Probst des neuen Kapitels von Spalt, wird der große und kleine Zehent von Georgensgmünd zugesprochen. In diese Zeit fällt auch der Bau der ursprünglichen dem heiligen Georg geweihten Kirche, vermutlich an der Stelle einer kleinen romanischen Burgkapelle.
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1309
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Geburt des Theologen und Naturkundlers Konrad von Megenberg (bis 1374) in Mäbenberg.
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1312
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ältester schriftlicher Hinweis auf Rittersbach ("Rutersbach")
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1316
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erste urkundliche Erwähnung von Hauslach anläßlich eines Abgabestreits ("Hawslach")
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1345
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erste urkundliche Erwähnung von Wernsbach und Oberheckenhofen ("Oberhekenhouen")
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1367
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Georgensgmünd wird zur ständigen Pfarrei erhoben.
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1407
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erste urkundliche Erwähnung von Untersteinbach ob Gmünd ("Nydernstaynbach")
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1411
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erste urkundliche Erwähnung von Mauk (Mauker Wirt Ulein)
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1436
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frühester Hinweis auf den Weinmannshof als "Ottenhof" des "Weyemann"
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1442
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erstmalige urkundliche Nennung von Petersgmünd
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1449-1451
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1. Markgrafenkrieg ("Nürnberger Reis") zwischen der Nürnberger Reichsstadt und dem Ansbacher Markgrafen Albrecht III. Achilles von Brandenburg (seit 1440). Schweizer Söldner im Dienste Nürnbergs erobern Georgensgmünd, brechen in die Kirche ein, in die sich die Bauern geflüchtet hatten, und töten darin 15 Männer.
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1480
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anläßlich einer Visitation durch die Mutterkirche Spalt wird ausdrücklich der heilige Georg als Patron der Gmünder Kirche genannt ("eclesia Santa Georgi")
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1489
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Errichtung der kleinen Kirche zu Mäbenberg, vermutlich an der Stelle einer älteren Kapelle, die noch von den ortsansässigen adligen Megenbergern errichtet worden war. Mutterkirche ist Abendberg. Im Chorraum befindet sich ab ca. 1500 der spätgotische "Kaiseraltar".
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1511
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früheste schriftliche Erwähnung der Hämmerleinsmühle zwischen Georgensgmünd und Untersteinbach ("des Segers Gutlein"). Erst für 1775 läßt sich die Bezeichnung `Hämmerleinsmühle` nachweisen.
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1521
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der Rother Amtmann und Grundherr Endres von Hausen läßt an der Fränkischen Rezat südlich von Gmünd ein Eisenschmelzwerk errichten, die sogenannte Hammerschmiede (bis 1541).
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1527
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nach dem Grundsatz "cuius regio, eius religio" wird Georgensgmünd als Herrschaftsbereich des Ansbacher Markgrafen evangelisch. Seit 1527 predigt in der St.-Georgskirche ein evangelischer Pfarrer. Auch Mauk ist markgräfisch, während das südlich des Maukbaches gelegene spätere Obermauk außerhalb markgräflichen Gebietes katholisch bleibt, ebenso wie die Städte Abenberg und Spalt, die zum Bistum Eichstätt gehören.
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1549
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mit dem Tod des letzten von Hausen (Endres von Hausen von Roth - 1519-1549) gehen sämtliche Besitzungen an den Markgrafen und damit auch das Besetzungsrecht der Pfarrei zu Georgensgmünd. Der Markgraf belehnt zunächst noch den Schwager des Endreß mit den Hausen`schen Besitzungen (bis 1559) und den Herrn von Diemantstein (bis 1587), und verwaltet sie ab 1587 direkt (von Roth aus).
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1559-65
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die Pest wütet in der Gemeinde. Viele Einwohner sterben.
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1564/65
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der erste Jude, der Apotheker Samuel, ein Bruder des Jakob aus Roth, läßt sich mit seiner Familie in Georgsgmünd nieder.
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um 1580
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der jüdische Hoffinanzier Jakob aus Roth erwirbt Gelände auf dem Georgensgmünder "Thalbuck". Später entsteht dort der Judenfriedhof.
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1582
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der Jude Isaack, genannt Säcklein, erwirbt ein Haus auf dem "Thalberg" unterhalb des Friedhofs. In den folgenden Jahren ziehen mehrere jüdische Familien dazu (1603 insgesamt 54 Personen) bis die jüdische Gemeinschaft, bedingt durch Flüchtlingszuzug im Dreißigjährigen Krieg, 1630 etwa 40 % aller Haushalte in Georgensgmünd stellt, d.h. etwa 80 bis 100 Personen
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1596
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ältester entzifferter Grabstein des Judenfriedhofs.
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1623
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die erste Schule in Georgensgmünd mit 5-6 Schüler
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1631
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21. Oktober: plündernde Truppenteile überfallen die Georgensgmünder Juden. 11. November: kaiserliche Söldner, die unter Führung von Tilly in Roth und Umgebung lagerten, überfallen und verwüsten das ganze Dorf. Es gibt Tote. Zahlreiche Georgensgmünder fliehen in die ummauerte Stadt Roth, die ihrerseits 1632 geplündert wird. Die erste Synagoge brennt vollständig ab. Der Ort selber "ist wegen der großen Unsicherheit gar in Verödung geraten und seither unbewohnt verlassen".
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1640
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Der erste Glaubensflüchtling aus dem "Ländl an der Enz" siedelt sich an.
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1653
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Nach fast 20 Jahren wieder der erste Pfarrer in Georgensgmünd: Konrad Krauß
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1654-66
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immer mehr Glaubensflüchtlinge aus Österreich (aus dem "Ländle") siedeln sich an. Bis 1666 sind 16 Trauungen nachweisbar.
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1665
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bei einem Brand werden 14 Gebäude, ein Drittel von Georgensgmünd, eingeäschert. Erlaß einer neuen Gemeindeordnung für Georgensgmünd und Hauslach. Neben anderem wird auch das Zusammenleben von Christen und Juden geregelt.
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1666
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Markgraf Albrecht V. läßt das "Schlößchen" erbauen und nennt den Ortsteil, der darum entsteht, nach seinem Sohn Friedrichsgmünd.
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1704
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Durchmarsch und Einquartierung von Truppen. Der Spanische Erbfolgekrieg (seit 1701) wirft seine Schatten auch auf die Region. Ellingen und Pleinfeld werden fanzösisch-bayerisch besetzt, Patrouillen dringen bis Georgensgmünd vor. Die Markgräflichen Truppen verlegen ihr Hauptquartier von Roth nach Georgensgmünd.
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1709
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der Bäcker und Papierer Stephan Heinlein gründet die erste Papiermühle an der Schwäbischen Rezat (Vase mit drei Rosen als Wasserzeichen)
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1712
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die markgräfliche Jagdverwaltung, bisher im Schlößlein untergebracht ("Jagdschlößlein"), zieht ins neuerrichtete Forsthaus nach Petersgmünd. Im Schlößlein begründet "Schlößleinswirt" Jacob Wiedmann eine lange Tradition gastwirtschaftlicher Nutzung des Gebäudes.
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1718
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Erweiterung des Judenfriedhofs. 1714 gibt es wieder sechs jüdische Familien am Ort. Bis 1766 steigt ihr Anteil auf 28 Familien. Der Friedhof erfährt 1734 und 1741 weitere Erweiterungen
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1720
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Errichtung der Obermauker Kapelle ("Ecce-Homo") zum Gedenken des Friedrichsgmünder Wildmeister Matthias Rommel. Dieser war 1707 bei der Verfolgung von ungarischen Husaren, die eine Kutsche überfallen und Pferde geraubt hatten, an der Stelle erschossen worden.
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1723
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Errichtung eines neuen Leichenhauses (Taharahaus) auf dem jüdischen Friedhof, wo bereits gegen 1630 "ein kleins Häußlein dabey" war.
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1726
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Die Pest wütet. Die Abendbergerstraße wird zu Hauslach und Georgensgmünd bewacht, so daß niemand von dort mehr passieren kann.
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1732
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Durchzug von etwa 2000 Salzburger Emigranten auf dem Weg nach Ostpreußen.
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1733
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als "hochfürstl. brandenburgischer Papierfabrikant" läßt Georg Reinhold Naß gegen den massiven Protest sämtlicher Papiermüller der Region an der Fränkischen Rezat eine zweite Papiermühle errichten ("untere Papiermühle"). Das Wasserzeichen sind drei Lilien.
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1735
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Einweihung der jüdischen Synagoge am Anger mit Lehrerwohnhaus und Mikwe (Ritualbad).
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1738
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Umbau der Petersgmünder Kirche durch Johann David Steingruber (1702-87), der 1750, inzwischen Ansbacher Baumeister, noch ein Langhaus anfügt
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1755-58
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Neubau der Georgskirche im Markgrafenstil durch Joahnn David Steingruber
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1791
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Georgensgmünd fällt an Preußen.
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1796
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Die obere Papiermühle brennt ab (Wiederaufbau 1826 mit neuem Wasserzeichen: zu der Vase mit drei Rosen kommt eine Bischofsfigur hinzu).
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1805
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Mit dem Ausbruch des dritten Koalitionskrieges wird die Region, die zunächst von den frühen napoleonischen Kriegen unberührt geblieben war, in den Krieg mithineingezogen. Im Vertrag zu Schönbrunn (15. Dezember) tritt Preußen Ansbach und das ehemalige Markgrafentum an Frankreich ab.
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1806
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Das Kurfürstentum Bayern wird feierlich zum Königreich proklamiert und Frankreich tritt am 15. März seine gerade gewonnene Neuerwerbung ab. Georgensgmünd wird bayerisch. Ansbach wird Hauptstadt des "Rezatkreises", der 1837 in `Mittelfranken` umbenannt wird.
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1810-14
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Häufige Truppendurchzüge und Einquartierung von Italienern, Franzosen, Kroaten, Dalmatinern, Österreichern, Donkosaken und Russen im Zuge der Napoleonischen Kriege.
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1811/18
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Um- und Reorganisation der bayerischen Gemeinden: Mäbenberg und Petersgmünd bilden selbständige Gemeinden, Mauk, Obermauk und Wernsbach fallen der neugegründeten Ruralgemeinde Wallesau zu. Oberheckenhofen kommt zu Georgensgmünd.
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1816
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die neue Staatsstraße von Nürnberg nach Augsburg wird fertiggestellt. Sie folgt dem alten Verlauf der alten Handelsstraße (wohl aus dem elften Jahrhundert) und führt an Oberheckenhofen vorbei mitten durch Mauk und Wernsbach.
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1816/17
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Schulhausneubau in Georgensgmünd
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1820
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Urkataster mit Zählung und Erfassung der örtlichen Anbauflächen und Grundstücke
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1834
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von Hermann von Mayer erscheint die wissenschaftliche Veröffentlichung "Die fossilen Zähne und Knochen und ihre Ablagerung in der Gegend von Georgensgmünd in Bayern", in der alle bis dahin erarbeiteten Erkenntnisse über die Geologie und die Tierwelt dieser Fundstätte zusammengefaßt werden (er selbst besuchte die beiden Steinbrüche auf dem Bühl 1829). Damit rückt Georgensgmünd ins Rampenlicht wissenschaftlich-paläontologischen Interesses.
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1849
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30. September: Eröffnung des letzten Teilstücks Gunzenhausen - Pleinfeld - Georgensgmünd - Roth - Schwabach der staatlichen Ludwigs-Nord-Süd-Bahn und damit Anschluß an die Streckenlinie Augsburg - München - Nürnberg - Hof
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1858
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Einweihung des ersten Georgensgmünder Bahnhofs, ein Ständer-Bahnhof. 1872 wird der Ständer abgerissen und ein neuer Steinbau errichtet, der 1886 noch einmal im Inneren umgebaut wird. Erstes Zusammentreffen der "Liedertafel" als ältester Verein Georgensgmünds.
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1872
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Eröffnung der Eisenbahnnebenlinie ("Vizinalbahn") Georgensgmünd - Spalt (1963 Einstellung des Personenverkehrs, 1995 endgültige Aufgabe der Linie)
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1875
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Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Georgensgmünd durch den jüdischen Kaufmann Josef Welsch
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1887
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"Zur Krone"-Wirt Johann Winkler richtet im Schlößchen eine Brauerei ein, aus der die "Brauerei Georgensgmünd hervorgeht (bis 1977). Der jüdische Arzt Dr. Heinrich Mehler (1859-1926) läßt sich als praktischer Arzt in Friedrichsgmünd nieder und wird erster Arzt des Gemeindekrankenhauses
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1899
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der Fürther Johann Schaller errichtet auf dem Gelände der ehemaligen Papiermühle an der Fränkischen Rezat das erste Elektrizitätswerk im Landkreis Schwabach (Stillegung 1966)
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1910
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die Hämmerleinsmühle kommt zu Georgensgmünd (vorher Mäbenberg)
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1912
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12.Juli.: Einweihung des Lungen-Sanatoriums in Friedrichsgmünd
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1913
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Gründung des TSV Georgensgmünd 1913 e.V. Gründung des "Arbeiter-Turnvereins" (bis 1933).
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1914-18
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Erster Weltkrieg: 62 Georgensgmünder sterben an der Front
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1931/32
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Bau und Einweihung der katholischen Kirche St. Wunibald durch die Gebrüder Gsaenger. St. Wunibald ist zunächst Filiale der Pfarrei Roth.
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1934
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der überzeugte Nationalsozialist Minnameyer wird neuer Bürgermeister
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1935
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am Ortseingang wird eine Tafel angebracht mit dem Text: "Unser Bedarf an Juden ist hinreichend gedeckt"
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1938
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9./10. November `Reichskristallnacht`: die Fenster der letzten 13 verbliebenden jüdischen Bürger werden zerschlagen und einige vorübergehend inhaftiert. Die Einrichtung der Synagoge wird teilweise zerstört, während der jüdische Friedhof auf Veranlassung Minnameyers vor Schändung verschont bleibt. Zwei Tage später werden die Juden gezwungen, ihre Wohnungen zu verlassen und den Ort bis Ende des Jahres zu verlassen (4 gelingt die Auswanderung nach Amerika, einer stirbt 1939 eines natürlichen Todes, 8 gelten als vermißt bzw. werden in Konzentrationslagern ermordet)
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1945-51
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die Fabrikbaracken der Nürnberger Lumophon-Werke, in denen während des Zweiten Weltkrieges Zwangsarbeiter in Friedrichsgmünd untergebracht waren, dienen als Flüchtlingslager.
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1948
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die bislang letzte jüdische Bestattung eines Schwabacher Tabakwarenhändlers auf dem jüdischen Friedhof.
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1951/52
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"Georgensgmünder Schulstreit", der z.T. bundesweites Aufsehen erregt.
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1952
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Einweihung des neuen Rathauses
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1958
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St.-Wunibald wird selbständige Pfarrei
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1959-61
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Errichtung der Dr.-Mehler-Schule mit Turnhalle und Lehrerwohnhaus auf dem Gelände der ehemaligen Lungenheilanstalt
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1966
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Einweihung des St.-Wunibald-Neubaues des Petersgmünder Architekten Wolfgang Gsaenger
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1971
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Untersteinbach kommt zu Georgensgmünd.
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1972
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Gemeindegebietsreform: Mauk, Obermauk und Wernsbach kommen zu Georgensgmünd (vorher zu Wallesau). Die seit 1811 selbständigen Gemeinden Mäbenberg und Petersgmünd lösen sich auf und werden eingemeindet. 30. Juni: Georgensgmünd kommt zum Landkreis Roth (vorher Schwabach)
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1978
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Rittersbach und Weimannshof kommen zu Georgensgmünd
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1988
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die Gemeinde erwirbt die jüdische Synagoge aus Privatbesitz und beginnt mit unfangreicher Sanierung.
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1993
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Einweihung des neuen Gewerbe-Zentrums mit ca. 700 Arbeitsplätzen und 1. Gewerbeschau als `Tag der offenen Tür`. Einweihung des Altenheims der Arbeiterwohlfahrt in Petersgmünd.
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