Internationales Jugendworkcamp 2011
"Each Raindrop is a Kiss from Heaven": Unter diesem Motto des Künstlers Friedensreich Hundertwasserunter stand das diesjährige Internationale Jugendworkcamp. Dieses Jahr war das Arbeitsprojekt der Umweltstation ein automatischer Wasserlauf im Kulturgarten, der von einer Lehmhütte bis zum Labyrinth 15 Meter im Zickzack bergab verläuft. Alles ganz natürlich aus Holz.
Durch die vielen verschiedenen Aufgaben eigneten sich die Teilnehmer auch einiges handwerkliches Geschick an. Es galt, Wege durchs Dickicht zu schlagen, einen Auffangbehälter und Wasserrinne zu schnitzen oder zu bauen und zu bemalen.
Außerdem wurde die Lehmhütte bemalt, ein Gartenzaun geflochten und das Labyrinth mit Rindenmulch aufgefüllt. Unterstüzung erhielten die Jugendlichen vom Spalter Künstler Ulrich Hallmeyer und von Wiebke Reinhart. Zwei Jugendliche mussten zudem täglich die Küche schmeißen. Das fanden alle ziemlich cool, denn so gibt es jeden Tag kulinarische Schmankerl aus der ganzen Welt: gestern Spanisch, heute chinesisch, morgen griechisch und übermorgen ein armenisches Barbecue mit verschiedenen Gemüse.
Neben der gemeinsamen Arbeit durfte die Freizeit nicht zu kurz kommen. Die Gäste wollten schließlich auch ihr Gastland kennenlernen. Die Nachmittage und Wochenenden standen für Ausflüge zur Verfügung. Zum Einstieg ging es in den Klettergarten. In den folgenden Wochen standen der Besuch des Bardentreffen in Nürnberg auf dem Programm. Höhepunkte waren auch diesesmal der Besuch des Dokumentationszentrum in Nürnberg und die Gmünder Kirchweih, wo dieses Jahr zum Ersten mal eine Gruppe am Festzug teilnahm.
Schnitzen, sägen, graben: Auch wenn dieses Art die Sommerferien zu verbringen anstrengender ist als auf dem Sofa zu faulenzen - auf die Heimreise war keiner der Jugendlichen scharf.
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