Startseite Wirtschaft & Gewerbe GeoMesse Nachbericht zur GeoMesse2009
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Positiver Impuls für den Standort Georgensgmünd gesetzt


GEOMESSE wieder ein voller Erfolg.

 

Die Gemeinde zieht eine positive Bilanz der GEOMESSE 2009.


Trotz starkem Regen am ersten Messetag nahmen etwa 20000 Besucher die Chance wahr, sich bei den Ausstellerfirmen zu informieren oder einfach ein kurzweiliges Wochenende zu verleben. Die GEOMESSE soll Mut machen und die ansässigen Unternehmer unterstützen. Dies wurde bereits in den Eröffnungsreden der verschiedenen Ehrengäste zu Beginn der GEOMESSE deutlich.

 

Wirtschaftsstaatsministerin Katja Hessel hob in ihrer Festrede hervor, dass nicht nur die „Großen“ wie Opel, Schäffler, Quelle –medienwirksam dargestellt- in den letzten Monaten eine schwere Zeit durchlebt hätten, sondern auch das Rückgrat der deutschen Unternehmerschaft, nämlich das Handwerk und der kleine Mittelstand vor Ort. Der Mittelstand repräsentiere deshalb auch die am meisten förderwürdige Gruppe der Betriebe. Bürokratieabbau und eine Steuerreform seien dabei wichtige Bausteine.

 

Vor Ort, dort möchte die GEOMESSE ein Zeichen setzen. Was auch Bürgermeisterin Loch in Ihrer Rede betonte. „Die GEOMESSE soll einen Impuls für die heimische Wirtschaft setzen. Nicht jammern, sondern anpacken. Ich bin überzeugt, dass die Krise zu meistern ist, wenn wir uns gemeinsam der Aufgabe stellen. Wenn wir mit Mut und Engagement auf die Probleme reagieren und uns von Rückschlägen nicht entmutigen lassen.“ - so Bürgermeisterin Loch in ihrer Begrüßungsrede.

 

Auch Landrat Eckstein mahnte an, in der Krise Mitarbeiter zu halten und bei Kaufentscheidungen auf die heimische Wirtschaft zurückzugreifen.

 

Als Vertreterin der heimischen Wirtschaft und der Aussteller trat die Raumausstattermeisterin Angelika Peip aus Georgensgmünd ans Rednerpult. Frau Peip, die in Ihrem Ein-Mann-Betrieb in den letzen letzten 11 Jahren allein 5 Lehrlinge zu Raumausstattern ausbildete, forderte die anderen Unternehmer auf, ebenso verstärkt auszubilden, um unseren Kindern dadurch eine Perspektive zu geben.

 

Als Vertreterin der Kunst lobte die Gmünder Künstlerin Verena Reimann die guten Rahmenbedingungen in der Gemeinde. Sie empfahl den Besuchern, im „Kunstraum“ sich mal anzuschauen, wie viel Kunst bereits den öffentlichen Raum in Georgensgmünd belebt.

 

Interessante Mischung aus Information, Kunst und Unterhaltung

 

Den Besuchern wurde auf der GEOMESSE viel geboten. Von Babyartikeln und Schmuck, über Schreinereien und Autohändler, Banken bis hin zu thailändischen Spezialitäten und einer Beach-Bar – die Besucher der GEOMESSE konnten kaufen, schauen, sich informieren und einfach plaudern. Als Gegenpol zum wirtschaftlichen Schwerpunkt wurde aber auch 16 Künstlern die Möglichkeit gegeben, ihre Werke in Stein, auf Leinwand, Metall oder Holz zu präsentieren und so für geistige Entspannung zu sorgen.

 

Dabei wurde jedoch nicht nur ausgestellt, sondern auch aktiv Kunst geschaffen. So ließen sich Künstler bei der Arbeit über die Schulter schauen, in etlichen Betrieben verwandelten sich Büroräume in Ateliers und Galerien. Auf zwei Bühnen wurde ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm mit Musik, Kabarett und Vorführungen geboten.