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Bayerischer Rundfunk macht Station in Georgensgmünd

Artikel vom 28.07.2021

Juden im fränkischen Georgensgmünd

In Georgensgmünd ist ein seltenes Ensemble erhalten: Die Synagoge mit gleich zwei Ritualbädern, den Mikwen, und das angebaute Lehrerhaus beherbergen ein Museum, wo eine Mitarbeiterin der Ortsgemeinde, Shoshana Sauerbier-Tietz, die spannende Geschichte des wiedergefundenen Thoravorhangs erzählt. Nicht weit entfernt liegt der große jüdische Friedhof mit seinem Totenwaschhaus, ebenfalls eine Seltenheit. Seit dem 16. Jahrhundert diente er mehreren Gemeinden der Umgebung als Begräbnisstätte. Knapp 1.800 Grabsteine sind hier erhalten. Die letzte Bestattung erfolgte 1948: Manuel Graf war als einziger Schwabacher Jude aus dem Konzentrationslager zurückgekehrt.

Den Fernsehbericht des Bayerischen Rundfunks über das Jüdische Georgensgmünd finden Sie hier.