JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Kulturtreff

Kulturveranstaltungen in Georgensgmünd

Im November 1988 eröffnete der Erlanger Kabarettist Klaus Karl-Kraus den Reigen einer Reihe von Veranstaltungen, die zwei Jahre später als Kulturtreff Georgensgmünd von Sparkasse, Heimatverein und Gemeinde aus der Taufe gehoben wurde. Unter der Trägerschaft der Gemeinde lädt der Kulturtreff heute regelmäßig zu Konzerten ein. Ob Klassik, Jazz, Kabarett oder Mundartdichtung. Zahlreiche namhafte Künstler konnten in den letzten Jahren nach Gmünd geholt werden: Geschwister Stockhausen, Mandelring-Quartett, Kabarettisten wie Gerd Fischer, "Herbert und Renate", Bernd Regenauer, „Zwinger- Trio" mit Tom Pauls und „Dreyschlag", Peter Horton, Angelika Beier und el mago masin.

Darüber hinaus gastierten Piano-Paul, das Puppentheater Kaspari, Klaus Schamberger, die Fraunhofer Saitenmusik und verschiedene Gospel-Chöre.

Nachfolgend finden Sie die aktuellen Veranstaltungen:

AUSVERKAUFT - el mago masin's "Gmünd Spezial" am 25.01.2019

Der Comedian und Liedermacher el mago masin ist zurück in der Heimat und hat extra eine Spezial-Show zusammengeschustert. Eine Art Best-Of, nur besser. Neben neuen Liedern und Geschichten haben sich auch einige Gmünder Überraschungsgäste angekündigt. Masin ist seit 10 Jahren erfolgreich mit seinen Comedy-Soloprogrammen unterwegs. Neben renommierten Bühnen wie dem Quatsch Comedy Club wird er auch regelmäßig als Gastkünstler auf den AIDA-Kreuzfahrtschiffen gebucht. So wird der Künstler zitiert: "Zu meinen schönsten Auftrittsorten zählen Jamaika/Karibik, das Nordkap/Norwegen und Georgensgmünd/Mittelfranken."

Einlass: 19.00 Uhr; Beginn: 20.00 Uhr; Veranstaltungsort: Bürgerhaus "Zur Krone, Bahnhofstr. 1, Georgensgmünd

"NS-Euthanasie vor Gericht" - 27. Januar 2019, Ausstellungstermine im Februar

Die Gemeinde Georgensgmünd lädt, zusammen mit der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinde, dieses Jahr wieder zum Holocaustgedenktag am 27.01.2019 ein. Die Gedenkfeier findet, musikalisch begleitet vom ökumenischen Kirchenchor, um 19.30 Uhr am Gedenkstein der Synagoge mit anschließendem Vortrag von Hagen Markwardt im evangelischen Gemeindehaus statt.

Dieses Jahr steht die NS-Euthanasie, die systematische Ermordung von Menschen mit psychischen Krankheiten oder geistigen Behinderungen, im Fokus der Veranstaltung.

Alleine 1940/41 fielen mehr als 70.000 Menschen den Krankenmorden zum Opfer, weil sie vom NS-Regime als „unwertes Leben“ eingestuft wurden. In der Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein ermordeten die Nationalsozialisten in dieser Zeit fast 15.000 Menschen. Hagen Markwardt von der Stiftung Sächsische Gedenkstätten / Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein gibt in seinem Vortrag nicht nur einen Überblick über die NS-Euthanasie, sondern geht auch speziell auf das Schicksal behinderter Menschen aus dem fränkischen Raum ein.

Den Auftakt zum Gedenktag am 27.01.2019 macht die Ausstellung „NS-Euthanasie vor Gericht“, die um 18.00 Uhr in der ehemaligen Synagoge eröffnet wird. Sie ist bis zum 10. Februar an den Wochenenden (14.00–17.00 Uhr) zu besichtigen. Der Besucher erhält einen Einblick in die Opfer- und Täterbiographien sowie in die, 1947 beginnende, strafrechtliche Verfolgung des medizinischen Personals dieses Massenmordes.

Ausstellungseröffnung: 27.01.2019, 18.00 Uhr; Ehemalige Synagoge, Eintritt frei
Gedenkfeier / Ökumenische Andacht: 27.01.2019, ab 19.30 Uhr, am Gedenkstein vor der Ehemaligen Synagoge
Vortrag: 27.01.2019; nach der Gedenkfeier im evangelischen Gemeindehaus, Mühlgässlein 2, Eintritt frei

weitere Ausstellungszeiten:
02./03. Februar 2019, 14.00-17.00 Uhr - Eintritt frei
09./10. Februar 2019, 14.00-17.00 Uhr - Eintritt frei

Benefizkonzert mit dem Gaede-Klaviertrio - 22. März 2019

Fast 90 Jahre Musikgeschichte bündelt das Gaede-Klaviertrio in seinem Konzert am 22.03.2019 im Bürgerhaus „Zur Krone“. Von Gabriele Faures „Apres un reve“ (1870–1877) über Griegs Sonate in c-moll, op.45 (1887), Dvoraks „Dumky“ Klaviertrio e-moll, op.90 (1891) bis hin zu Bohuslav Martinus “Variationen über ein slovakisches Thema“ (1959) entführen Xuesu Liu Gaede (Klavier), Daniel Gaede (Violine) und Florian Gaede (Violoncello) ihre Zuhörer in die Klangwelten der Spätromantik und des Neoklassizismus.

Seit 2014 tritt das Familientrio gemeinsam auf. Aber auch allein sind die drei Musiker überaus erfolgreich: Daniel Gaede war von 1994-2000 Konzertmeister der Wiener Philharmoniker und ist seit Oktober 2000 als Professor an der staatlichen Musikhochschule Nürnberg tätig. Florian Gaede debütierte 2016 als Solist im „Konzerthaus Berlin“, 2017 und 2018 gab er mehrere Kammermusikkonzerte in Japan; Nach ihrer Übersiedlung nach Deutschland debütierte Xuesu Liu Gaede als Solistin im großen Saal der Berliner Philharmonie. Mittlerweile ist sie als Solistin und Kammermusikerin in vielen Ländern Europas, in den USA und in Asien aufgetreten.

Karten sind im Vorverkauf für EUR 14,00 (ermäßigter Tarif für Schüler/Studenten/Schwerbehinderte EUR 12,00) bei der Gemeinde Georgensgmünd erhältlich: Rathaus, 2. OG, Stefanie Ryschka, 09172 / 703-73, per E-Mail
Natürlich findet nach Verfügbarkeit auch ein Kartenverkauf an der Abendkasse für EUR 16,00 statt.

Einlass: 19.00 Uhr; Beginn: 20.00 Uhr; Veranstaltungsort: Bürgerhaus "Zur Krone, Bahnhofstr. 1, Georgensgmünd

Aufführung von Kafkas „Ein Bericht für eine Akademie” - 30. März 2019

Nichts als Theater in der Synagoge

"Hohe Herren von der Akademie“, beginnt der Affe Rotpeter seinen Bericht. Im Folgenden erzählt er die Geschichte seiner „Menschwerdung“, beschreibt seine Eingliederung in die zivilisierte Gesellschaft.

Eingefangen für einen europäischen Zoo, verschleppt auf ein Schiff und einem tristen Leben als Schauobjekt hinter Gittern entgegensehend, suchte der Schimpanse nach einem Ausweg.

Flucht war unmöglich, allein die Anpassung schien Erfolg zu versprechen. Also lernte das Tier das Menschsein – Pfeife rauchen, Schnaps trinken, sprechen und gestikulieren.

Doch leidet er an dem Zwiespalt, weder Mensch noch Affe zu sein. Er sehnt sich nach seinen wilden Ursprüngen zurück, fühlt sich aber auch den Menschen zugehörig, denen er in Hassliebe verbunden ist.

„Ein Bericht für eine Akademie“ gehört wohl zu den bekanntesten Werken Franz Kafkas. Die, mit kritischem Blick auf menschliches Selbstverständnis und Assimilation geschriebene Erzählung wurde erstmals 1917 in der Zeitung „Der Jude“ veröffentlicht und ist seither in vielfacher Form herausgegeben und aufgeführt worden.

Schauspieler Markus Kiefer spielt diese Geschichte einer Kreatur mit unausweichlicher Intensität und einer Fülle kleiner, scheinbar unauffälliger, nebensächlicher Gesten so brillant, dass er für diese Rolle den Kulturpreis der Stadt Gelsenkirchen erhielt.

Mit „Ein Bericht für eine Akademie“ wird erstmals ein Theaterstück in der Ehemaligen Synagoge Georgensgmünd aufgeführt. Eine Premiere, die den Besuch ganz sicher lohnt.

Karten sind im Vorverkauf für EUR 10,00 (ermäßigter Tarif für Schüler/Studenten/ Schwerbehinderte EUR 8,00) bei der Gemeinde Georgensgmünd erhältlich: Rathaus, 2. OG, Shoshana Sauerbier-Tietz, 09172 /703-71, per E-Mail

Natürlich findet, nach Verfügbarkeit, auch ein Kartenverkauf an der Abendkasse für EUR 12,00 statt.

Einlass: 18.30 Uhr; Beginn: 19.30 Uhr; Veranstaltungsort: Ehemalige Synagoge Georgensgmünd, Am Anger 9

Weitere Informationen & Kartenvorbestellungen

Gemeindeverwaltung Georgensgmünd
Stefanie Ryschka
Bahnhofstraße 4
91166 Georgensgmünd
09172 703-73
E-Mail schreiben

Geschenk gesucht? Gutscheine für Kulturtreffveranstaltungen bekommen Sie ebenfalls bei uns.