JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Leistungen

Verwaltungsservice Bayern

Ingenieure, Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung "Ingenieur" und "Ingenieurin"

Wenn Sie in Deutschland die Berufsbezeichnung Ingenieurin oder Ingenieur führen möchten, die dazugehörige Ausbildung jedoch im Ausland absolviert haben, benötigen Sie zum Führen der Berufsbezeichnung eine Genehmigung.

Beschreibung

Nach dem Bayerischen Ingenieurgesetz (BayIngG) darf die Berufsbezeichnung Ingenieurin oder Ingenieur (allein oder in einer Wortverbindung) führen, wer ein grundständiges Studium (in der Regel Bachelor) an einer staatlichen oder staatlich anerkannten deutschen Hochschule mit Erfolg abgeschlossen hat. Es muss sich hierbei um ein Studium handeln:

  • in einer technisch-naturwissenschaftlichen Fachrichtung,
  • das eine Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern in Vollzeit aufweist und mit dem bei Anwendung des ECTS-Systems mindestens 180 Punkte erworben werden können und
  • in dem die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik überwiegen; diese Voraussetzung gilt nicht für das Führen der Berufsbezeichnung ausschließlich in der Wortverbindung Wirtschaftsingenieurin oder Wirtschaftsingenieur durch Personen, die ein grundständiges Studium des Wirtschaftsingenieurwesens absolviert haben.

Des Weiteren darf die Berufsbezeichnung führen,

  • wer nach Ausbildung im Ausland die Genehmigung hierzu erhalten hat,
  • wer nach dem Recht eines anderen Landes der Bundesrepublik Deutschland hierzu berechtigt ist oder
  • wer bis zum Inkrafttreten dieses Gesetzes hierzu berechtigt war.

Voraussetzungen

Erlaubnisvoraussetzung ist die Gleichwertigkeit der Ausbildung, welche sich nach dem Bayerischen Ingenieurgesetz und dem Bayerischen Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz richtet.

Die Gleichwertigkeit wird anhand des ausländischen Diploms und Fächerkatalogs geprüft; die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen in Bonn unterstützt hierbei fachlich.

Als für die Prüfung notwendige Unterlagen sind beglaubigte Kopien vom Diplom und Fächerkatalog erforderlich. Die Übersetzungen müssen von einem in Deutschland öffentlich bestellten und beeidigten Übersetzer gefertigt werden.

Fristen

Dauer des Verfahrens: ca. 2 - 3 Monate nach Vorlage aller erforderlichen Unterlagen

Erforderliche Unterlagen

  • Lebenslauf
  • Personalausweis in beglaubigter Kopie
  • Meldebescheinigung
  • Ausbildungsnachweis (Diplom usw.) in beglaubigter Kopie
  • Übersetzung des Ausbildungsnachweises (Diplom usw.) in beglaubigter Kopie
  • Fächerkatalog in beglaubigter Kopie Übersetzung durch einen öffentlich bestellten und beeidigten Übersetzer
  • Übersetzung des Fächerkatalogs in beglaubigter Kopie Übersetzung durch einen öffentlich bestellten und beeidigten Übersetzer
  • Geburtsurkunde/Heiratsurkunde (nur bei Namensänderungen erforderlich)
  • Bescheinigung über die Berechtigung zur Berufsausübung im Ausbildungsstaat Nur im Falle einer Reglementierung im Ausbildungsstaat ist eine Bescheinigung über die Berechtigung zur Berufsausübung im Ausbildungsstaat vorzulegen

Kosten

300,00 bis 800,00 Euro gemäß Kostenverzeichnis zum Kostengesetz (Tarif-Nr. 5.IV.4.)

Rechtsgrundlagen

Rechtsbehelf

verwaltungsgerichtliche Klage

Weiterführende Links

Verwandte Lebenslagen

Verwandte Themen

Zuständiges Amt

Regierung von Schwaben
Fronhof 10
86152 Augsburg
+49 821 327-01
+49 821 327-2289
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (siehe BayernPortal)
Stand: 21.11.2018